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  • Frisches Beerenobst sollte in den Gefrierbehältern von Tupperware® eingefroren werden. Wenn man nach ca. 1 Stunde den Behälter einmal schüttelt und dann weiter einfriert, können die Früchte später einzeln entnommen werden. Man muss also nicht mehr einzeln vorfrieren!
  • Obst behält seinen vollen Vitamin-C-Gehalt, wenn es zur Tiefkühlung in Behältern mit einer Lösung aus Zitronensaft oder Zuckersirup gelagert wird.
    • Für den Zitronensaft 100 Gramm Zucker mit dem Saft einer Zitrone mischen,
      diese Menge reicht für ein Kilogramm Früchte.
    • Für den Zuckersirup kocht man 100 bis 200 Gramm Zucker in einem Liter Wasser ca. eine Minute lang auf,gibt dann den Saft einer Zitrone hinzu und lässt die Lösung erkalten.
      1/4 Liter Sirup schützt 500 Gramm Früchte vor Braunfärbung und Vitaminverlust.
  • Gemüse sollte man vor dem Einfrieren blanchieren. Dadurch werden Enzyme, die auch bei Minusgraden den Reifeprozess vorantreiben, deaktiviert.
    • Zum Blanchieren wird das Gemüse kurz in sprudelnd kochendes Wasser gegeben und anschließend mit Eiswasser „abgeschreckt“. Für jedes Gemüse gelten unterschiedliche Blanchierzeiten, die man unbedingt einhalten sollte, da zu langes Blanchieren Vitamine und Nährstoffe zerstört, zu kurzes Blanchieren dagegen aktiviert die Enzyme und beschleunigt dadurch sogar den Reifeprozess.
      • Nicht blanchiert werden sollen:
      • Pilze, Gurken, Kräuter und empfindliches Obst, da die Konsistenz zu sehr leidet.
      • Bei kurzfristiger Lagerung bis zu 4 Wochen in dicht schließenden Tupperware-Gefrierbehältern ist ein Blanchieren nicht notwendig. Der Vitaminabbau ist durch die kurze Gefrierzeit geringer als der Vitaminabbau durch das Blanchieren.

Obst, das optisch nicht mehr ganz so perfekt ist, kann man im Mixer zerkleinern und als Püree einfrieren
z. B.: etwas ältere Äpfel als Apfelmus zubereiten und einfrieren.

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Enzyme/Mikrooranismen und einfrieren:

Mikroorganismen und Enzyme sind für das Altern von Lebensmitteln verantwortlich. Wenn Lebensmittel gekühlt oder eingefroren werden sind sie in ihrer Aktivität gehemmt, die Qualität des Lebensmittels bleibt länger erhalten. Ab -10 °C ist für Mikroorganismen kein Wachstum mehr möglich, ab -18 °C kann eine Vermehrung sogar mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden.

Enzyme hingegen bleiben auch bei niedrigen Temperaturen aktiv.
Aus diesem Grund gelten auch für eingefrorenen Lebensmittel bestimmte Lagerzeiten in der Kühltruhe.
Zum Beispiel wird auch eingefrorenes Fett ranzig, das bedeutet, fettes Fleisch ist weniger lange haltbar als mageres Fleisch.