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Die einzufrierenden Lebensmittel sollten so frisch wie möglich und absolut einwandfrei sein.

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  • Entscheidenden Einfluß auf die Qualität hat auch die Geschwindigkeit der Temperaturabsenkung.
    • Es empfiehlt sich, bei größeren Mengen acht Stunden vor dem Einfrieren die Schock- oder Supergefrierstufe des Gerätes zu aktivieren.
      Die Temperatur im Gefriergerät beträgt dann ca. -25 °C bis –35 °C.
    • Das Gefriervermögen des Gerätes pro 24 Stunden ist der Gebrauchsanleitung zu entnehmen, mehr sollte nicht auf einmal eingefroren werden.
    • Zu langsames Herunterkühlen führt zu unerwünscht grosser Kristallbildung im Gefriergut: Zellwände werden zerstört und beim Auftauen kann Wasser austreten. Dann ist die Qualität nicht mehr optimal, die Produkte werden oft strukturlos und wässrig.

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  • Je wasserreicher und lockerer ein Lebensmittel ist, desto schneller muss die Gefriergeschwindigkeit sein. Beim Schockgefrieren ist die Kristallbildung nur klein und die Zellwände werden geschont. Dadurch geht beim Auftauen nur wenig Zellwasser verloren Konsistenz und Nährstoffe bleiben weitgehend erhalten.
  • Frisch einzufrierende Produkte sollten möglichst keinen Kontakt mit bereits Gefrorenem haben (Antaugefahr). Am besten legt man sie an Kältemittel führende Boden- und Seitenwände, bis sie entsprechend herunter gekühlt sind.
  • Die Füllmenge der Gefrierbehälter sollte etwa 1 kg, bei Fleisch 3 kg, nicht überschreiten. Dadurch wird zum einen ein schnelles Durchfrieren des Gefriergutes sichergestellt und zum anderen Lagerung und Handhabung in der Gefriereinheit erleichtert.
    • Die genaue Kennzeichnung mit wasserfestem Stift
      • Menge und Art des Gefriergutes
      • Einfrierdatum,

      erleichtern das Wiederfinden und den rechtzeitigen Verbrauch.

 

Auch die Verpackung, die zum Einfrieren verwendet wird, muß bestimmte Anforderungen erfüllen, denn auch diese hat Einfluss auf auf die Qualität.
Sie soll die eingefrorenen Lebensmittel vor Austrocknung (Gefrierbrand) und Sauerstoffzutritt schützen.
Die Verpackungen, die wir in den Truhen im Handel, oder von diversen Haus-Lieferanten bekommen ist nur eine Transportverpackung. Die zu dünne Folie ist zudem meistens perforiert, damit sie sich schön flach stapeln lässt, das bedeutet aber auch, dass Sauerstoff kann an das Gefriergut gelangen kann.

Auch hier auf das Haltbarkeitsdatum achten und auf dem Gefrierbehälter vermerken.
Zum anderen, ist das Paket einmal angebrochen und es wird der Rest weiter in der Packung eingefroren (Teilentnahme) dann hat man in der Tüte zum Schluss unheimlich viel Eiskristalle. Auch können die Pakete in der Regel nicht mehr optimal verschlossen werden und es kann viel Feuchtigkeit entweichen.

Gefrierbrand / Frostbrand
Wenn Lebensmittel nicht richtig verpackt sind kann viel Feuchtigkeit aus dem Gefriergut (besonders Fleisch) entweichen. Es trocknet so stark aus, dass es stellenweise bräunliche oder weiße Verfärbungen bekommt. Diese Veränderung ist unwiderruflich und die betroffenen Teile bleiben, auch nach dem Auftauen und Zubereiten trocken, zäh und ledrig. Es kann keine Feuchtigkeit mehr aufgenommen werden. Die Lebensmittel sind zwar nicht verdorben aber nicht mehr geniessbar.

Tupperwaregefrierbehälter (Größe der entsprechenden Menge angepasst) bieten viele Vorteile:

  1. das Gefriergut ist ausreichend vor Sauerstoffzutritt geschützt
  2. sie sind Temperaturbeständig und bruchfest bis zu - 45°C
  3. sie sind wiederverwendbar (dies spart, trotz der Anschaffungskosten Geld - rechnen Sie mal nach)
  4. sie sind, aufgrund der verschiedenen Größen optimal stapelbar - auch die 3-Sterne-Fächer im Kühlschrank können optimal ausgenutzt werden.

    Achten Sie aber darauf, dass die Behälter erst gestapelt werden, wenn das Gefriergut komplett durchgefroren ist.